[Rezension] Das Kind, das nachts die Sonne fand




Meine Meinung:

Luca di Fulvio hat mich in seinem neuen Werk mal wieder von Anfang an begeistert. Die Geschichte handelt von einem kleinen Jungen der  sich den Herausforderungen eines normalen Lebens des 15. Jahrhunderts stellen muss. Man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen, da seine Gedanken und Ängste sehr gut beschrieben werden. Auch Elisa und ihre Mutter wachsen einem sehr ans Herz, da sie ihr eigenes Leben riskieren um diesem Jungen zu helfen. Sehr süß ist auch was sich zwischen ihm und Elisa entwickelt, wodurch die Geschichte auch wieder einen neuen Aspekt bekommt und Tiefe mitbringt. Die Geschichte funktioniert sehr gut durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Gedankengänge. Man fühlt mit dem Jungen derart mit, dass die 830 Seiten eigentlich zu schnell vorbei sind und , zumindest ich, ihn noch gerne weiter begleiten würden auf seinem Weg. 

Der Schreibstil  von Luca di Fulvio hat mich schon in seinen zwei anderen Büchern in den Bann gezogen und in diesem natürlich auch wieder. Es ist nicht immer einfach, aber dennoch verständlich geschrieben. Durch Wendung und später auftauchende Zusammenhänge baut er immer wieder Spannungen ein, die das Werk erfrischen und aufleben lassen. 
Ich finde es ist ein muss für jeden der gerne Historienromane liest!

Ich gebe dem Buch 5/5 Punkten.

Wollt ihr auch noch Rezensionen zu seinen anderen beiden Büchern?

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