[Rezension] Seelen



"Hier drin war wirklich nicht genug Platz für uns zwei."


Meine Meinung:

Cover:

Das Cover wirkt auf mich düster und geheimnisvoll. Es zeigt die Hälfte eines Gesichts und den Mittelpunkt bildet das, durch die Seele, veränderte Auge.

Klappentext:

Der Klappentext baut in den paar Sätzen schon große Spannung auf und dadurch wollte ich das Buch unbedingt lesen. Dennoch beschreibt er nur sehr wenig von der Handlung des Buches, wodurch man von der Geschichte immer wieder überrascht wird.

Charaktere:

Wanderer (Wanda), die Seele, welche in Melanies Körper eingesetzt wird. Zunächst sträubt sie sich gegen Melanie, doch irgendwann akzeptiert sie sie und kann sich den starken Emotionen die sie auslöst nicht mehr entziehen. Sie ist eine freundliche Seele, die in den Menschen viele Fragen aufwirft. Dennoch ist sie auch sehr tapfer und mutig und würde für die Menschen die sie liebt alles tun. 

Melanie, lebt durch ihren starken Willen weiterhin als Stimme in ihrem Körper. Wenn sie sehr sauer wird, kann sie kurzzeitig die Kontrolle über ihren Körper zurück erlangen. Sie macht sich sehr große Sorgen um Jared und Jamie und würde für die beiden alles tun. Sieht sie Wanderer am Anfang noch als Feind an, ändert dies sich bald. Melanie ist eine sehr starke Persönlichkeit, was aber auch dazu führt das sie einem manchmal unnahbar vorkommt oder auch unüberlegt und sehr leicht reizbar.

Jared, liebt Melanie und will deswegen Wanda töten. Doch nach einiger Zeit begreift er das Melanie immer noch da ist und beginnt Wanda zu akzeptieren. Er ist sehr mutig und lässt nichts unversucht den anderen das Leben leichter zu machen. Dennoch ist auch er manchmal sehr unbeherrscht und denkt nicht immer über seine Taten nach.

Jamie, ist Melanies Bruder. Er merkt von Anfang an das Melanie noch immer da ist, akzeptiert aber auch Wanda als Persönlichkeit und will sie nicht verlieren. Er ist neugierig und aufgeweckt und erkennt schon an den kleinsten Stimmungsschwankungen ob etwas  nicht in Ordnung ist. Außerdem ist er auch sehr interessiert an den anderen Welten und welcher Erfahrungen Wanda alle gesammelt hat.

Ian, ein Rebell, ist Anfangs sehr misstrauisch und möchte Wanda am liebsten tot sehen. Doch irgendwann schlüpft er in die Beschützerrolle, da er Wanda immer besser kennen lernt und ihr Wesen ihn für sich einnimmt. Er ist eine starke Persönlichkeit und dennoch eine sehr sanfte und ruhige Person. Er verbindet Wandas Meinung nach, die besten Charaktereigenschaften beider Spezien.

Schreibstil:

Stephanie Meyers Schreibstil hat mich, genau wie bei den Bis(s) - Büchern, von Anfang an gefangen genommen. Sie schreibt klar und leicht und dennoch haben ihre Geschichten immer einen Tiefgang der einem unter die Haut geht. Ich fand dieses Thema und die Umsetzung sehr komplex, aber Stephanie Meyer hätte es nicht besser machen können.

Gesamteindruck:

Wie man schon an den Charakteren sieht, ist dies ein sehr komplexes Buch. Viele Persönlichkeiten kommen vor, die alle sehr gut ausgearbeitet sind und die man auch sehr gut nachvollziehen kann. Es gäbe noch viele andere Personen die es verdient hätten hier aufgelistet zu werden, aber dann wäre ja die ganze Spannung dahin. Die Komplexität dieses Themas und wie ernsthaft Stephanie Meyer sie aufgreift hat mich sehr erstaunt, aber auch begeistert, da ich dies nicht erwartet habe. Man fragt sich oft in dem Buch wie man selbst gehandelt hätte und hinterfragt auch die Menschheit. Das Ende fand ich besonders schön gemacht und ist wirklich gut gelungen. Für mich war es eindeutig eine Überraschung und ich bin froh es, auf anraten einer Freundin hin, gelesen zu haben.
Für mich hat es ganz klar die 5/5 Punkten verdient und ist das beste Buch, dass ich seit Monaten gelesen habe.



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