[Rezension] Centro - In der Tiefe






Das neugestaltete Cover finde ich sehr schön und auch wirklich passend. Das Auge wirkt auf mich sehr mystisch und die Farben passen gut zum Titel. Vielleicht hätte man aber auch das Centro abbilden können, damit der Leser eine ungefähre Vorstellung davon hat.



Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, da ich mir ein solches Szenario auch in echt sehr gut Vorstellen könnte. Doch das ist bei Dystopien ja meistens so. Dennoch finde ich die Idee gut und man ist wirklich gespannt was sich im Gebirge befindet und warum das Centro anscheinend nicht alleine ist.






Kay, muss für sich und ihre kleine Schwester sorgen, da ihre Eltern bei einem Aufstand ums Leben kamen. Während eines Aufstandes müssen sie flüchten und finden sich auf einmal in der Felsenstadt wieder. (Tut mir leid, aber das muss verraten werden.) Hier lernt sie eine Kämpferin zu sein, wodurch sie aber auch kalt wir und sich teilweise selber nicht mehr erkennt. Für sie zählt nur noch das Überleben und doch findet sie in Lydia eine gute Freundin und auch Sim nimmt einen wichtigen Platz ein.



Lydia, ist ebenfalls eine Gefangene. Sie und Kay werden zusammengebunden, wodurch sie sich notgedrungen miteinander abfinden müssen. Doch sie lernen sich auch zu vertrauen, denn jede von ihnen hat ein schweres Schicksal mit dem sie umgehen müssen. So kommt es auch das sie Kay beim Training hilft, während diese ihr das Schreiben beibringt.




Sim, ist der Sohn des Königs und sehr privilegiert. Dennoch muss er an den Kämpfen teilnehmen und trainiert die Mädchen. Dadurch wird er auch auf Kay aufmerksam, die sich nicht unterkriegen lässt und immer bis ans äußerste geht. Er versucht ihr so gut es geht zu helfen und offenbart ihr auch seine sanfte Seite. 



Der Schreibstil von Katharina Groth war sehr angenehm. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Sie beschreibt sehr klar und dennoch bildhaft, wodurch man sich das meiste sehr gut feststellen konnte. Dennoch konnte ich mir den Aufbau des Centros leider nicht wirklich vorstellen.



Das Buch lies sich gut weglesen und hatte mich von Seite eins an gefesselt. Ich war wirklich beeindruckt von der Welt die Katharina Groth geschaffen hatte und war total gefangen. Sie versteht es immer wieder kleine Details einfließen zu lassen, wodurch man auf den weiteren Verlauf gespannt ist. Doch am Ende kamen für mich leider zu viele Fragen zusammen die einfach noch nicht beantwortet waren und dann war das Buch zu Ende. Wirklich gemein! Ein paar mehr Lösungen hätten mir sehr gefallen und mich nicht so unbefriedigt zurückgelassen, als hätte sie das Buch in der Mitte geteilt und zwei daraus gemacht! Deswegen kann ich leider nur 3/5 Punkten geben, denn es hat mich eigentlich auf voller Linie überzeugt, aber diese vielen Fragen gehen einfach gar nicht.



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