[Rezension] Die Abnormen



In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränkt, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen. 

Man nennt sie »Abnorme« oder »Geniale«, Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen »abnorm« zur Welt – und seitdem ist alles anders.
Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger. Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen … und andere seinesgleichen hintergehen.




Es zeigt einen DNA-Strang und darunter Menschen. Also zwei wichtige Themen um die es in diesem Buch geht. Dennoch gäbe es, denke ich, auch bessere Cover, den umgehauen hat es mich nicht.






Der Klappentext erzeugt viel Spannung, da er etwas beschreibt, dass man nicht kennt. Man möchte alles über die Abnormen erfahren und wissen warum es sie gibt. Und auch warum er sie hintergehen muss. Für mich war der Klappentext der Ausschlag das E-Book zu kaufen. 



Nick Cooper, ist ein Agent der trotz seiner Abnormität für die Regierung arbeitet. Er sieht sich auf der Seite der Guten, da er Terroristen davon abhält böses zu tun. Nur John Smith konnte er bis jetzt nicht fassen. Damit ihm dies gelingt, geht er ein großes Wagnis ein und erkennt, dass nicht alles so ist wie es scheint. Cooper ist eine starke Persönlichkeit. Er würde alles für seine Familie und sein Land tun und ist stets gehorsam. Dennoch verlässt er sich auch auf sein Bauchgefühl und seine Fähigkeiten, was ihm oft das Leben rettet.

Shannon Azzi, ist eine der Terroristinnen. Doch durch einen Zufall verhilft sie Cooper später zur Flucht und die beiden werden gezwungenermaßen zu Partnern. Sie hat einen klaren Verstand und hinterfrägt alle Dinge die sie sieht. Sie gibt sich nie nur mit einer Antwort zufrieden. Ebenso wie Cooper glaubt sie an ihre Sache und versucht alles diese nach vorne zu bringen.



Marcus Sakeys Schreibstil hat mich sofort für sich eingenommen. Ich kannte ihn bisher nicht und muss sagen ich bin begeistert. Die Sätze sind klar und einfach strukturiert und dennoch ist die Spannung immer zu spüren. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und konnte keine Längen entdecken in denen ich das Buch freiwillig aus den Händen legen wollte.



Ich bin wirklich überzeugt von diesem Buch. Das Thema ist toll, man kann sich die Emotionen der Menschen sehr gut vorstellen. Alles wirkt sehr real, als würde man morgens eine Zeitung aufschlagen in der diese Anschläge stehen. Ebenso hat dieses Buch an einen selbst appelliert, denn zumindest ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, wie ich in so einer Situation damit umgehen würde. Ob ich auf der Seite der Abnormen stehe oder nicht.
Das Buch hat mich auch durch viele Wendungen immer wieder aus dem Konzept gebracht und wenn man dachte man hat nun endlich etwas herausgefunden, kam schon wieder das nächste. Es wurde wirklich nie langweilig. Mich hat es nur gestört, dass immer nur von Amerika die Rede war und man gar nichts von den anderen Ländern mitbekam, aber ansonsten war alles sehr schlüssig. Da ich darüber hinweg sehen kann, bekommt das Buch von mir 5/5 Punkten.



Kommentare

  1. Hallo, :)
    das Thema klingt auf jeden Fall sehr interessant und ich werde mir das Buch auf jeden Fall noch mal genauer ansehen. ;)
    Schöne Rezi! :)

    Liebe Grüße,
    Marina

    AntwortenLöschen
  2. Hey :)
    Ja ist es auch und mach das! Ist echt zu empfehlen :)
    Dankeschön :D

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jede kleine Nachricht <3

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Zorn und Morgenröte

[Rezension] Echo