[Rezension] Weil ich Will liebe





Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.






Das Cover ist genauso wie das erste nur mit einem anderen Farbton, der, denke ich mal, Wills Perspektive verkörpern soll, da es eben blau ist und das vorherige pink war. Es ist schön schlicht und macht dennoch was her.



Der Klappentext hört sich nach einem Drama an, dass man schon aus so vielen anderen Jugendromanen kennt. Dennoch ist er gut gewählt, da er einen damit ein bisschen in die Irre leitet. 


     

Layken, hat das Versprechen ihrer Mutter gehalten. Allein daran merkt man wie tapfer sie für sich und ihren kleinen Bruder Kel ist. Sie trauert zwar immer noch um ihre Eltern, doch blickt sie auch nach vorne und übernimmt die Verantwortung für Kel. Sie sieht meist immer das Gute in einer Situation. Dennoch kann sie auch sehr stur und dickköpfig sein wenn sie will und macht dadurch nicht nur sich unglücklich.

Will, hat sich ebenfalls an das Versprechen von Laykens Mutter gehalten. Er hat für sie auch noch etwas aufbewahrt und Layken und sich damit eine große Freude bereitet. Will ist ein lieber, herzensguter und tapferer Kerl, der sich viele Gedanken um seine Beziehung zu Layken macht und dennoch manchmal komisch handelt. Er würde alles für seinen Bruder tun und richtet auch sein Leben danach aus für ihn sorgen zu können.



Colleen Hoovers Erzählstil war wieder einmal berauschend. Man war sofort in der Geschichte und die Charaktere sind einfach nur authentisch. Sie schafft es mit wenigen Worten einen in ein Gefühlschaos stürze zu lassen. Die neue Sicht aus Wills Perspektive ist ihr gut gelungen und die meisten Gedankengänge waren logisch formuliert.



Colleen Hoover konnte mich mit diesem zweiten Band wieder vollends überzeugen. Die Liebesgeschichte zwischen Will und Layken wird einfach nie langweilig, da immer irgendetwas passiert. Es war ein auf und ab der Gefühle, nicht nur für sie, sondern auch für mich. Und am Ende oder auch zwischendurch war ich den Tränen immer wieder nahe. Die Geschichte hat mich aber auch zum Lachen gebracht, da Colleen Hoover interessante neue Charaktere in die Geschichte eingebaut hat. Kirsten ist einfach zum Schießen, genau wie ihre Mutter. Und Kel und Caulder sind mal wieder eine Nummer für sich. 
Wenn man nur den Klappentext betrachtet hört sich alle nach einer "normalen" Liebesgeschichte an, mit Problemen die wir alle schon so oft gelesen haben, doch Colleen Hoover schafft es daraus etwas Besonderes und einzigartiges zu machen.
Dieses Buch steht seinem Vorgänger in nichts nach und die neue Sichtweise hat mir sehr gefallen. Wills Gedanken und Gefühle waren so endlich zugänglich und gaben großen Aufschluss. Ich gebe dem Buch 5/5 Punkten.


Kommentare

  1. Hallo Koko
    Hast du Lust bei unserer Frage mitzumachen?
    https://diebuchblogger.wordpress.com/2015/10/10/314/
    LG
    Ina

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