[Rezension] Black Blade - Das eisige Feuer der Magie





Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe. 



Ein typisches Cover für die Bücher von Jennifer Estep. Das Gesicht sieht zart, durch die ausdrucksstarken Augen aber auch sehr aussagekräftig aus.



Genauso typisch für Jennifer Esteps Bücher wie das Cover, ist auch der Klappentext. Er verrät über den Anfang recht viel, sodass man oft schon mehr weiß als die Protagonisten selbst. Dennoch ist er für den ersten Band einer Reihe sehr passend, da er alles wichtige erklärt.




Lila, ist eine unabhängige junge Frau, die schon viel durchgemacht hat in ihrem Leben. So hat sie mit 13 Jahren ihre Mutter verloren und muss sich nun mehr oder weniger allein versorgen. Sie kann sehr gut auf eigenen Füßen stehen und kennt und ehrt die Traditionen die ihre Mutter ihr beigebracht hat. Von ihr hat sie auch den Schwertkampf gelernt, den sie sehr gut beherrscht, genauso wie das stehlen. Obwohl sie von sich selbst sagt, dass sie nur an sich denkt, hilft sie Devon und ihr wird später auch ihre wahre Bestimmung klar.

Devon, will für sich alleine kämpfen. Ständig sind andere Leute um ihn herum um ihn zu beschützen, dabei will er nicht das sie verletzt werden. Alle denken er hat keine Gabe. Er ist ein sehr guter Schwertkämpfer und kann auch im Nahkampf viel wegstecken. Er ist sehr einfühlsam und sieht stets das gute in einem.



Ihr Schreibstil hat mich mal wieder überzeugt. Sie schreibt wie immer locker, leicht und mit viel Humor. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und auch ihre Fähigkeiten und die Situationen denen sie sich stellen müssen sind gut beschrieben und erklärt.




Was soll ich sagen, Jennifer Estep hat mich einmal mehr begeistert! Sie schreibt mit einer solchen Leichtigkeit, dass die Seiten nur so dahin flogen. Ich konnte mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinversetzten und habe ihre Handlungen immer nachvollziehen können. Sie beschreibt ausdrucksstark und dennoch einfühlsam. Die von ihr beschriebene Welt war klar strukturiert und logisch aufgebaut. Ein gelungener erster Band ihrer neuen Reihe! Von mir bekommt das Buch 5/5 Punkte!


Ich danke Piper für das Rezensionsexemplar und freue mich schon sehr darauf Jennifer Estep auf der FBM kennen zu lernen! :D


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