[Rezension] Margos Spuren



Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.



Das Cover ist ganz in Ordnung, doch von einem Kauf hätte es mich nicht überzeugt. Dafür hat es zu wenig Aussagekraft und ist nicht originell genug.


Wenn man den Klappentext im nachhinein liest, verrät er eigentlich alle wesentlichen Dinge des Buches und reicht vollkommen aus. Sogar das Ende steht darin. Also nicht wirklich passend gewählt.


Quentin, ist schon lange in Margo verliebt. Doch sie beachtet ihn kaum. Dennoch tut er nur auf einen kleinen Wink von ihr fast alles. Ich fand seine Suche ziemlich übertrieben. Zwar süß weil er sich Sorgen macht und einfach einen tollen Charakter hat, genauso wie seine Freunde, aber dann auch wieder einfach nur dämlich weil er nicht davon ablassen kann, egal was gerade in seinem Leben, oder denen von seinen Freunden passiert, nur die Suche nach Margo ist wichtig.

Margo, ist einfach nur seltsam. Umgibt sich mit Geheimnissen, erzählt nur bruchstückhaft und lässt sehr viel unbeleuchtet. Ich konnte ihre Handlungen fast nie nachvollziehen und hineinversetzen konnte ich mich auch nicht in sie. Sie nimmt sich als Person einfach viel zu wichtig und denkt dabei überhaupt nicht an andere.


John Greens Schreibstil ist für mich einfach nur gewöhnungsbedürftig. Zwar kommt man schnell durch das Buch, doch die mir fehlen zu viele Teile der Handlung und Margos Charakter ist mir einfach unsympathisch. Und wie kann man bitte so ein Ende schreiben? Ich hab mich als Leser ziemlich oft im Stich gelassen gefühlt.


Ich ging mit eher schlechten Erwartungen an das Buch, da mich auch andere Bücher von John Green nicht angesprochen haben. So war es dann auch keine Überraschung für mich, das mich sein Schreibstil und seine Charaktere nicht überzeugten. Mein einziger Lichtblick waren Quentin und seine Freunde. Durch diese interessante Gruppe kamen immer wieder lustige Momente zustande und wäre es nur um diese Gruppe gegangen, hätte dieses Buch nicht so einen faden Beigeschmack. Doch leider ist ja Margo eine der Hauptpersonen und mit ihr wurde ich einfach nicht warm. Auch das Ende fand ich sehr  gewöhnungsbedürftig und unzureichend erklärt.
Ich kann dem Buch nicht mehr wie 3/5 Punkte geben und die auch nur dank den wenigen lustigen Momenten.


Kommentare

  1. Hallo Koko,

    dieses Buch habe ich vor ein paar Monaten angefangen zu lesen und bis heute nicht beendet. Irgendwie reizt mich dieses Buch nicht, ich mag John Green zwar aber dieses Werk ist irgendwie nicht ganz gelungen. Deshalb stimme ich dir in vielen Punkten zu.

    Liebe Grüße
    Riri

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    1. Hey :)
      Ja kann ich total verstehen, das du es nicht beendet hast. Aber welche Bücher von ihm mochtest du?

      LG Keke

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  2. Hallo Koko,

    gerade nach diesem riesigen Hype um den dazugehörenden Film dachte ich, dass das Buch eine echte Perle sei, die nur nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen hat.
    Dem scheint nicht so zu sein, schade!
    Welche Bücher von Green hast du denn sonst noch so gelesen?

    Liebe Grüße,
    Vanessa
    vanessasbuecherregal.blogspot.de

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