[Interview] mit Marie Graßhoff



Marie Graßhoff schreibt Fantasyromane. Ihr Roman "Kernstaub" ist ihr Debüt. Auf meinem Blog konntet ihr letztes Jahr zwei Exemplare davon gewinnnen, wofür ich ihr nochmal herzlich danke! Nun hat sie sich zu einem Interview bereit erklärt und ihre Antworten auf meine 15 Fragen haben mich wirklich umgehauen! Aber lest selbst :)





»Wir haben nach neuen Welten gesucht, aber keine gefunden. Also nahmen wir die unsere und versuchten, sie schöner und leuchtender zu machen. Doch je mehr Licht wir ihr gaben, umso tiefer wurden ihre Schatten.« Mara hat vergessen, dass sie bereits seit Hunderten von Leben vor den Wächtern des ewigen Systems flieht. Durch den Mord an ihr wollen sie den Weg aller Seelen zur Perfektion ebnen. Ihr Dasein wird in diesem Leben lediglich von ihrer immensen Angst vor Uhren bestimmt. Doch als die Wächter sie erneut aufspüren, um sie aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu tilgen, verschiebt sich das Gleichgewicht der Dimensionen: Uralte Erinnerungen kehren zurück, eine längst vergessene Liebe erwacht von Neuem und Kriege spalten den Planeten. Und über allem schwebt die Frage: Wenn die ganze Welt dich hasst, würdest du dich trotzdem für sie opfern?
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Und nun viel Spaß mit ihren Antworten! Sie sind sehr ausführlich, und gerade deswegen so bemerkenswert, da sie viel von sich preisgibt :) Und hier noch ihre 3 Worte zu sich selbst:

Selbstverliebt - Selbstzerstörerisch - Kreativ

1. Wie kamst du auf die Idee zu "Kernstaub"?


Die Frage bekomme ich sehr oft gestellt – und jedes Mal bringt sie mich wieder zum Nachdenken. Im Grunde hat bei mir kein Roman, den ich bisher geschrieben, eine ursprüngliche Idee. Ein Roman besteht bei mir im Kopf eher wie ein Kuchen, den man backt. Nach und nach werden die verschiedenen Zutaten hinzugegeben und erst am Ende ergeben sie ein großes Ganzes. Die Zutaten sind in diesem Falle natürlich die Inspirationen. Sie kommen aus so vielen verschiedenen Ecken, dass es unmöglich ist, sie alle auf einen Moment runterzubrechen.

Kernstaub entstand bei mir nach einer langen Schreibblockade. Ich war bei einem früheren Roman nicht weitergekommen und brauchte irgendein Projekt, das mich aus diesem tiefen Loch zog. Gleichzeitig war es eine Phase meines Lebens, in der sich sehr viel verändert hatte. Mich inspirierten die Gedanken an das Universum mehr als je zuvor. Mich inspirierten der Regen und eine eigenartige Herbststimmung. Und die Vorstellung, dass etwas unserer Welt hinterlegt ist, das wir nicht sehen. Ich weiß nicht mehr, warum genau ich gerade diesen Gedanken hatte, als ich im Bus saß und gerade von der Uni nach Hause fuhr.
Ich dachte darüber nach, dass in der Welt so viel passiert, dass so klein und schnell ist, dass wir nicht in der Lage sind, es wahrzunehmen. Chemische Reaktionen, Milben in Textilien etc.Das führte mich zu dem Gedanken, dass es im Umkehrschluss genauso gut etwas geben könnte, dass so groß ist, dass wir es nicht wahrnehmen können.

Da war der Gedanke des Systems geboren.

Es kamen in diesen Pool aus Inspiration noch viele weitere Einflüsse hinzu. Beispielsweise meine Liebe für Taschenuhren. Oder der Drang, einen Protagonisten zu erschaffen, der sich – im Gegenzug zu allen heroischen Jugendbuchhelden – nicht so einfach für die Welt opfern würde, wenn es die Menschheit rettet. All das garte sehr lange in meinem Kopf herum, bis ich überhaupt begann, zu planen. Und als ich anfing, konnte ich nicht mehr aufhören.

2. Was bedeutet der Kosmos für dich? Hat das Buch etwas Autobiographisches?

Diese beiden Fragen hängen tatsächlich sehr eng zusammen. Denn tatsächlich besitzt Kernstaub keinerlei Autobiografische Züge. Ich spiegele mich selbst nicht in den Charakteren. Gleichzeitig enthält Kernstaub trotzdem enorm viel von mir. Immerhin habe ich es geschrieben. Der Roman ist insofern „Ich“, weil er das gesamte Spektrum meiner Gedanken umfasst. Meine Romane sind der Versuch, das Gebäude, in dem meine Gedanken hausen, Raum für Raum zu erweitern. Immer neue Richtungen, Treppen und Türen in all dem Chaos zu finden, das mich ausmacht.

Deswegen fließt natürlich auch meine Beziehung zum Universum mit hinein. Zum Kosmos.

Ich habe schon alle Phasen von Glauben und Nicht-Glauben durchgemacht. Ich war in einem relativ intensiven Konfirmationscamp und habe zu dieser Zeit mehr als fest an Gott geglaubt. Das entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter zu einem offeneren Glauben an eine höhere Macht, die über uns wacht. Aber auch das legte ich bald ab und bezeichnete mich als überzeugten Atheisten.

Heute behaupte ich, dass ich an das Universum glaube. Und daran, was für ein Wunder der Zufall unseres Daseins ist. In diesem ganzen Chaos aus Materie, Sternen, Planeten, Kometen und schwarzen Löchern. Mitten zwischen diesen ganzen Kollisionen von Galaxien, Explosionen von Sternen, Formen von Nebeln und Systemen sind wir und sitzen auf unserem kleinen Planetchen, das im Vergleich zu den Weiten des Alls nicht einmal ein Partikel ist. Wir, hier, in diesem ganzen Chaos. Und wir können sprechen, lachen, singen, tanzen, lieben und leben. Wir können wahrnehmen. Und ob es nun einen Sinn hat – eine höhere Bestimmung – oder nicht, dass wir genau das können, ist es doch unbestreitbar ein Wunder, dass es so ist.

Auf der Uhr des Alls existieren wir kaum seit einer Sekunde. Und in einer Sekunde werden wir schon wieder von der Bildfläche verschwunden sein. Ich glaube daran, dass wir diese Zeit verdammt gut nutzen sollten. Und dass es der Welt viel besser gehen würde, wenn alle Menschen das begreifen könnten.

Der Kosmos und sein Chaos sind also – simpel gesagt – der Grundstein all meine Überzeugungen. Und ja, das fließt auch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet in Kernstaub hinein.

3. Wann erscheint der zweite? Wie viele Teile wird es insgesamt geben? 

Der zweite Teil wird schon im April erscheinen, wenn alles klargeht. Denn fertig ist er schon, er muss nur noch überarbeitet und dann gesetzt werden. (Okay, ist schon noch ein gutes Stück Arbeit.)

Kernstaub wird eine Trilogie, die aber aufgrund der Länge in 6 Bände aufgeteilt werden wird. Diese wird wie folgt aussehen:

Kernstaub – Über den Staub an Schmetterlingsflügeln
Weltasche 1 – Über das Gift an Quallenmembranen
Weltasche 2 – Über das Öl in Wolkengebirgen
Nebelecho 1 – Über das Blut in Falkengefieder
Nebelecho 2 – Über das Licht in Stahluniversen
Nebelecho 3 – Über das All in Splittergedanken

Das ist etwas wirr, aber es gefällt mir :)

4. Gibt es Ideen für andere Bücher?

Oh, haha, genügend. Ich habe auch noch 9 Romane in der Schublade, die bisher noch nie ein Mensch zu Gesicht bekommen hat. (Die müssten allerdings neu geschrieben oder grundlegend überarbeitet werden, wenn ich das jemals würde tun wollen.) Und sonst stehen auch schon unzählige, teils bereits vollkommen ausgeplante, Projekte vor der Tür. Das Schwierige wird werden, sich nach dem Beenden von Kernstaub zu entscheiden, haha. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

5.Wie oft / viel schreibst du? Machst du dies nur als Hobby oder als Beruf?

Ich schreibe täglich. In jeder freien Minute, sobald ich an meinen Laptop oder meine Unterlagen komme. Und wenn ich schreibe, dann so viel, wie es mir eben zumute ist. Ich mache mir keinen Druck. Klar braucht man auch mal eine Pause, aber das kommt bei mir eher selten vor.

Hobby oder Beruf – die Grenzen verschwimmen. Schreiben ist für mich einerseits keine Arbeit, weil ich es liebe, aber ich denke, kein Schriftseller kann leugnen, dass er genau diese eine größte Leidenschaft zum Beruf machen wollen würde. Damit sein Geld verdienen und davon leben zu können, das wäre schon ein Traum.
Allerdings hat meine Bereitschaft, alles dafür zu tun, sehr enge Grenzen. Ich würde nie etwas schreiben, nur weil es gerade Modethema ist. Ich würde lieber meine Texte immer selbst veröffentlichen, als mir einem Verlag erzählen zu lassen, ich müsse Charaktere komplett umschreiben. Das ist natürlich gerade das, was man tun muss, wenn man richtig Geld verdienen will – sich dem Markt anpassen und immer im oder am Rande des Mainstream bleiben.

Bin ich aber nicht. Deswegen: Kann ich nicht genau sagen. Es „nur“ als Hobby zu bezeichnen wäre in meinem Fall schon untertrieben. Davon leben kann ich allerdings (noch) nicht.

6. Wie kamst du zum Schreiben?

 Dazu „gekommen“ bin ich eigentlich nie wirklich. Ich mache es einfach schon immer. Schon als ich noch nicht einmal schreiben konnte, habe ich Geschichten erzählt. Und sobald ich es gelernt hatte, begann ich, Gedichte zu verfassen, FanFictions zu schreiben (auch wenn ich damals noch nicht wusste, wie man das nennt) und die Welten in meinem Kopf immer intensiver auszumalen. Natürlich habe ich mich damals noch nicht als Schreiber gesehen. Es war für mich eben ganz normal.

Das ist meine Macke: Jede Situation, in der ich stecke, verwandelt sich vor meinen Augen automatisch in eine Buchszene, die ich wie einen Film vor mir sehe und sie mit Worten umschreibe. Das kann ich unmöglich abstellen, es passiert einfach ganz von allein. Wie immer. Ebenso wie ich schon immer diese Geschichten in meinem Kopf hatte. Ich habe mich nie aktiv hingesetzt und gesagt: „Ich denke mir jetzt einen Roman aus.“ Sie sind einfach da. Und wenn ich sie nicht aufschreiben würde, würde ich vermutlich langsam eingehen.

7. Wo schreibst du am liebsten?

 Am liebsten auf meinem Bett, auf dem Boden oder auf der Couch. Ich hasse Schreibtische.
Aber im Grunde kann ich überall schreiben. Überfüllte Züge, Cafés, auf einer Bank während ich auf den Bus warte. Klappt überall.

8. Hast du ein Vorbild?

Ganz simpel: Nein. Ich komme am besten damit zurecht, wenn ich keinem Vorbild nacheifere, sondern mich so weiterentwickle, wie es für mich passt. Wenn das Sinn ergibt ;)

9. Wie kamst du dazu Self-Publisher zu werden?

Das war eigentlich … tja, nennen wir es Zufall. Ich wollte Kernstaub im Grunde nie aktiv veröffentlichen. Ich hatte den Roman bis zu seiner Fertigstellung zu großen Teilen in einem Forum im Internet veröffentlicht und dort mit sehr lieben Menschen besprochen. Weil daher viele Leser Interesse am ganzen Roman hatten, stellte ich ihn kurzerhand mit einem Dropbox-Link öffentlich jedem zur Verfügung. Das war im Dezember 2013. Mai 2014 gab es noch immer Menschen, die den Roman herunterluden.
Das Problem: Viele der Leser wollten natürlich Rezensionen schreiben und hatten keinen Ort, an dem sie sie hinterlassen konnten. Andere hatten Probleme, die Datei von der Dropbox auf ihren Reader zu bekommen. In einer Nacht und Nebel-Aktion, die ich von einer Minute auf die andere beschlossen hatte, lud ich den Roman bei Amazon hoch. Einfach, um mir und den Lesern mehr Möglichkeiten zu bieten.

Tja und auf einmal war ich Self Publisher :)

10. War es schwierig das Buch selbst zu veröffentlichen?

Na ja, das veröffentlichen im technischen Sinne ist recht leicht. Ich habe es aber auch ohne Sinn und Verstand gemacht. Ich konnte trotzdem schon einige Verkäufe verzeichnen, weil ich schon lange ein großes Netzwerk von Lesern hatte, die meine Texte aus dem Internet kannten.

Das wirklich Schwere an dieser ganzen Sache ist natürlich – man kann es sich denken – das Marketing. Vor allem bei einem so dicken und genretechnisch außergewöhnlichen Werk wie Kernstaub stellte es sich schwer heraus. Aber wenn es einfach wäre, wäre es ja auch langweilig.

11. Wie war es das Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

Ehrlich gesagt: Komisch. Ich habe tatsächlich ein sehr schwieriges Verhältnis zum Beenden von Romanen.

Klar, welcher Autor denkt nicht: „Oh man, wie schön es wäre, einmal mein eigenes Buch in Händen zu halten.“ Das ging natürlich auch mir so. Gleichzeitig war diese Vorstellung für mich aber auch immer ungeheuer beängstigend. Beängstigend, weil ich es dann, wenn es gedruckt wäre, nicht mehr verändern könnte.


Perfekte Dinge befinden sich in meinen Augen immer im Fluss. Ich hasse Dinge, die enden. Sie machen mir Angst.

Es ist – zugegeben – auch heute noch unheimlich. Das Problem ist, dass ich nie im Leben jemals bei einem Buch das Gefühl hatte, es beendet zu haben. Ich könnte immer und immer und immer wieder überarbeiten. Und wenn ich es überarbeitet habe, könnte ich gleich wieder von vorn beginnen, weil man beim letzten Mal wieder was dazugelernt hat. Diesen Prozess irgendwann zu unterbrechen ist natürlich wichtig – sonst würde man ja das ganze Leben nur an einem Werk arbeiten. Aber es tut jedes Mal ein bisschen weh.

Mein Buch in der Hand zu halten ist deswegen einerseits natürlich fantastisch – andererseits hat es aber auch einen kleinen bitteren Beigeschmack, weil ich weiß, dass ich es jetzt nicht mehr ändern kann.

12. Wie kam die Idee zu dem Cover?

Beim Cover basteln geht es mir ähnlich mit dem Schreiben: Ich setze mich nicht hin und denke: So und so will ich es haben. Viel beim Cover basteln besteht bei mir aus Bildrecherche. Ich suche diverse Begriffe, schaue hunderte Bilder an, bis ich denke: Oh, das ist es! Und wenn ich das perfekte Bild habe, dann baue ich den Rest drum herum.

Beim Kernstaub-Cover war das etwas witzig. Denn ich war damals, als ich diesen Entwurf das erste Mal gestaltete, gerade dabei, meine Design-Künste zu proben. Aus Inspirationsbildern,  die ich mal auf dem PC gespeichert hatte, bastelte ich (nur für mich zum Spaß) ein DVD Cover zu Kernstaub.
Später, als das Buch veröffentlicht wurde, hatte ich erst ein sehr simples Cover, mit dem ich aber nicht zufrieden war. Das trug der Roman dann ein paar Monate lang, bis ich eines Tages wieder über meinen DVD Cover Entwurf stolperte. Und ich wusste: Das ist es. Das will ich, nichts anderes. Denn es war perfekt.

Ich versuchte also, die Künstler ausfindig zu machen, was sich als schwieriger herausstelle, als ich gedacht hatte. Ich habe wirklich stundenlang das Internet nach allen möglichen Plattformen der beiden durchforstet, um eine zu finden, auf denen sie noch aktiv waren. Ich habe sie richtig gestalked und wusste am Ende alles über sie – ich war wirklich etwas unheimlich drauf ;) Als ich sowohl die Fotografin des unteren Motivs als auch den Künstler des Planeten erreichte, bot ich natürlich an, ihnen die Kunstwerke abzukaufen. Aber es kam noch viel besser: Beide haben mir ihre Arbeiten geschenkt. Sie habe sich sogar richtig gefreut, dass ich sie verwenden wollte.

Und so war das Cover auch schon entstanden. An dieser Stelle noch einmal einen fetten Dank an Janita Karra und Alexei Kozachenko. Und an Stefanie Koch, die in stundenlanger Kleinarbeit die Typografie auf dem Cover perfektioniert hat.

13. Wie machst du auf dein Buch aufmerksam?

Das ist eine der schwierigsten Angelegenheiten im Self Publishing! Immerhin möchten die Leser nicht ständig „bitte lies mein Buch“ und „bitte schreib eine Rezension“-Postings lesen. Eigenmarketing fühlt sich immer komisch an. Wenn man nur begeisterte Rezensionen rezitiert wirkt man dann leider auch sehr schnell selbstverliebt.

Was habe ich also gemacht? Vor allem eins: Geduld aufgebracht. Ich habe eine Facebookseite gegründet und angefangen, über mich, meinen Alltag und Kernstaub zu erzählen. Ich habe über meinen Schreiballtag berichtet, über Kernstaub und die Hintergründe geschrieben, Inspirationen gesammelt und gezeigt, Zusatzmaterial präsentiert und und und.

Gleichzeitig habe ich begonnen, mich in Autorengruppen zu involvieren. Nicht, indem ich Werbung gemacht habe, sondern einfach indem ich mich mit anderen ausgetauscht habe. Gemeinsame Schreibnächte, gemeinsame Gespräche über die Protas, Schreibinspiration, Schreibtipps etc. Das schweißt zusammen. Und langsam werden auch andere Autoren auf dich aufmerksam.

Außerdem sind da natürlich auch die wundervollen Blogger. Die habe ich nicht aktiv angeschrieben, aber als meine Page schon eine gewisse Reichweite hatte, kamen sie von ganz allein. Und dann gibt es mit ihnen Interviews, Blogtouren, Leserunden und Co.

Das alles sind natürlich nur sehr langsame Maßnahmen. Nicht jeder, der deine Inspirationen auf seiner Seite schön findet, muss sofort dein Buch kaufen. Nicht jeder, der mit dir chattet, eilt sofort zu Amazon. Aber diese Maßnahmen sind definitiv effektiver als einfach nur wortlos seine Buchlinks zu posten. Und sie machen mehr Spaß und sind nachhaltiger. Aber wie gesagt: Man braucht verdammt viel Geduld und Durchhaltevermögen. Dann klappt’s.

14. Wie waren die ersten Rezensionen deines Buches? Wie gingst du mit den Meinungen um?

Oh, schon die ersten Rezensionen waren recht durchwachsen. Durch meine jahrelange Erfahrung in Literaturforen konnte ich da Kritik zum Glück schon sehr gut ab. Außerdem kann ich guten Gewissens sagen: Ich kann jeden verstehen, der sagt, dass er Kernstaub nicht mag. Klingt blöd, aber das meine ich vollkommen ernst.

Ich selbst liebe den Roman natürlich, weil er aus tiefsten Herzen kommt. Aber ich weiß, dass ich mit ihm einige Grenzen überschreite. Der Umfang ist gewaltig, der Stil ist teils fast (nicht ganz, aber fast) experimentell. 
Eine Leserin sagte Mal sehr passend: Als hätte man einen Philosophieaufsatz, ein Gedicht, Matrix, eine Liebesgeschichte und die verrückteren Folgen von Doctor Who in einen Topf geworfen und kräftigt gerührt. 
Das fasst es erschreckend gut zusammen. Und nun ja, das gefällt halt nicht jedem. Man muss sich darauf einlassen. Und das kann halt nicht jeder. Ist aber okay für mich.

Zumal die positiven Rückmeldungen bisher ganz klar in der Überzahl sind.

15. Kann man ich auch auf Social Media Platformen finden?

Aber klar, auf sämtlichen J

Ich hab bestimmt was vergessen :D


Ich danke Marie Graßhoff nochmals ganz herzlich für die Zeit und die Mühe die sie in diese Antworten gesteckt hat!

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