[Kurzrezension] Man soll gehen wenn es am schönsten ist




Wie der Titel schon sagt geht es um die Briefe und Gedanken eines Selbstmörders.
Doch er ist nicht der "klassische" Selbstmörder, der sich umbringen will weil er an Depressionen, einer Sucht oder ähnlichem leidet, sondern weil er denkt das er etwas großes erreichen muss, weswegen er in den Club 27 möchte. Also zu den Leuten gehören die mit 27 gestorben sind, wie Jimi Hendrix oder Amy Winehouse. 
Dabei geht es ihm nicht schlecht. Er hat eine Familie die ihn liebt und einen Job der ihn erfüllt. Aber er sieht sich durch den Wunsch der Generation-Y gezwungen etwas zu erreichen was ihn unsterblich macht. So plant er seinen Tod akribisch, genauso wie seine Beerdigung und schreibt auch für jeden aus seiner Familie einen Brief. Er denkt aber auch an Freunde und Firmen und an seinen E-Mail Account, also wirklich alles sehr durchdacht.


Dieses Buch oder auch Büchlein nimmt die Generation-Y ganz schön auf die Schippe und oft konnte ich meine Generation darin wiederfinden, manchmal musste ich aber auch sagen das das jetzt ganz schön zugespitzt ist und viele eben nicht so denken. Ich denke unsere Generation wird oft unterschätz und auch schlechter gemacht als sie ist. 



Dennoch fand ich die Geschichte interessant da sie auch ein wenig wachgerüttelt hat und zum Denken anregte. Von mir bekommt sie 3/5 Punkte.



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