[Interview] mit Janine Prediger


Janine Prediger schreibt blutige und bis zum Ende spannende Fantasy. Ihre "Der Dämon von Naruel" Bücher haben es mir wirklich angetan, da diese Thematik und die Ideen für mich vorher noch unbekannt waren. Hier kommt ihr zu der Rezension von Band 1 und hier zu der von Band 2.




 Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen. Doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin.  Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum. Die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken. 
Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können. 
Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird?
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Nachdem Pan im Berg der Elemente den Aufenthaltsort von Andurins Reinkarnation erfahren hat, finden Licht und Schatten nach zweitausend Jahren endlich wieder zusammen.
Doch inzwischen hat der Dämon in Pans Herz so viel Unheil in Naruel angerichtet, dass die Menschen, welche die junge Kriegerin verzweifelt zu retten versucht, im ganzen Land Jagd auf sie machen.
Es kommt ihr wie ein unwirklicher Traum vor, dass Andurins Seele ihr als einzige wohlgesonnen scheint. Entgegen ihren Zweifeln und ihrer Intuition, schenkt Pan ihrem Schicksalsgefährten vollstes Vertrauen, doch begeht sie damit einen Fehler?
Im zweiten Teil der Reihe muss Pan auf grausame Art herausfinden, dass Cragorin nicht der einzige Feind ist, der das Schicksal Naruels gefährdet.

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Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß mit den Antworten auf meine 15 Fragen, den Janine Prediger hat die Fragen wirklich sehr ausführlich beantwortet :)
Und so beschreibt sie sich selbst ;)

anders als erwartet



1. Wie kamen Sie auf die Idee zu "Der Dämon von Naruel"?

Die Idee kam zu mir.

Als ich mit dem Lesen angefangen habe, war ich leider nie vollends zufrieden mit dem Inhalt der Bücher. Also habe ich kurzum beschlossen, mir selbst ein Buch zu schreiben, so wie es mir persönlich gefällt.  Ursprünglich sollte es eine spannende (Kurz-)Geschichte werden, die mit einem Sprung der Protagonistin ins Ungewisse offen endet. Damit habe ich mir quasi den Grundstein für "Der Dämon von Naruel" gelegt.
Die selbstgestaltete Welt und das Schicksal der Protagonistin haben mich dann einfach nicht mehr losgelassen und so habe ich beschlossen, ihre Geschichte zu etwas Größerem auszubauen.
Da ich schon immer Dämonenfan gewesen bin, wollte ich, dass sich die Haupthandlung um die Rückkehr eines schrecklichen Dämons dreht. Doch warum überhaupt eine Rückkehr, von wo kehrt der Dämon zurück? Ich habe mir nach und nach die Fragen der Geschichte selbst beantwortet. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Ideen und habe über Jahre hinweg die Welt und die Geschichte ausgebaut. Ein striktes Plotten und Planen gab es so nicht.
Auch wenn ich heute schreibe, weiß ich an mancher Stelle noch nicht genau, was als nächstes geschieht. Ich lasse mich da oft von der Geschichte an sich führen oder bekomme Ideen ganz spontan. Wer mehr dazu lesen möchte, kann gerne mal auf meiner Homepage beim "Entstehungsprozess" vorbeischauen.


2. Wie kamen Sie auf die unterschiedlichen Wesen dieser Welt? Besonders auf die Amphimen? 

Ich habe eine lebhafte Fantasy und mag Neues.

Ursprünglich sollten die Amphimen im Hauptquartier gewöhnliche Menschen sein. Da es mir so aber zu "langweilig" war, habe ich sie zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Ich wollte keine klischeebehafteten Orks oder Elfen in meiner Geschichte, ich wollte neue Wesen kreieren.
Da Pan in der Geschichte viel reist, kommt sie auch in die unterschiedlichen Teile des Landes und die wollte ich nicht mit "normalen" Wildtieren füllen. Gerne greife ich auf bekannte mythische Kreaturen zurück, wie zum Beispiel die Greife, aber ich liebe auch meine Eigenkreationen, wie den frühmorgens kreischenden Schnatterhüpfer oder den listig jagenden Rahkater. Letzterem bin ich einmal im Traum begegnet und beschloss sofort, ihn in mein Buch aufzunehmen.

Als Kind habe ich mir einmal heimlich "Der weiße Hai" angesehen. Daraus hat sich eine Antipathie gegen Meereskreaturen, besonders gegen weiße Haie, entwickelt.
 Ich finde diese Wesen mit ihren riesigen Zähnen und der fahlen Haut bis heute gruselig. 
Also dachte ich mir, warum nicht einen humanoiden Hai als Gegenspieler auftauchen lassen? Natürlich braucht dieser auch ein passendes Gefolge. Und das war die Geburtsstunde der Amphimen.


3. Wann erscheint der dritte Teil? Wie viele Teile wird es insgesamt geben? 

Im Frühjahr 2016 kommt Teil 3 von 4 auf den Markt.

Der dritte Teil "Die Vergessene Insel" erscheint im Frühjahr 2016. Anfang April rum, würde ich sagen. Ohne "richtigen" Verlag bin ich da zum Glück nicht an Termine gebunden und kann frei entscheiden.
Insgesamt schließt sich die Gesamtgeschichte mit dem vierten Teil der Reihe. Ursprünglich war Teil 1–4 als ein einziges Buch mit dem Titel "Der Dämon von Naruel" geplant. Allerdings habe ich mich aus verschiedenen Gründen dazu entschließen müssen, das Gesamtwerk an drei passenden Stellen zu teilen und so die vier Buchteile mit den Untertiteln zu schaffen.
Zur kurzen Verdeutlichung:
(Teil 1 "Der Berg der Elemente" + Teil 2 "Das nördliche Königreich" + Teil 3 "Die Vergessene Insel" + Teil 4 "?" = Der Dämon von Naruel = Der erste Band der Naruel-Reihe).


4. Gibt es Ideen für andere Bücher?

Ja.

Es gibt immer viele Ideen. Eigentlich stürzen täglich Dutzende Ideen auf mich ein, aber ob die sich auch verwirklichen werden, das kann ich noch nicht sagen.
Im Moment konzentriere ich mich auf die Beendigung des zweiten Bandes der Naruel-Reihe. Eventuell wird es danach ein Prequel zu selbiger Reihe geben. Die "kleinen Satiren" und Erfahrungsberichte, die ich gelegentlich auf den Markt werfe, zähle ich jetzt nicht mit, das ist für mich eigentlich nur nebensächliche Spielerei.


5. Wie oft / viel schreiben Sie? Machen Sie dies nur als Hobby oder als Beruf?

Unterschiedlich. Ich sehe das Schreiben als Hobby.

Ich versuche jeden Tag etwas aufs Papier zu bringen. Da ich aber die Geschichte vorher nicht durchplotte und deswegen oft noch nicht weiß, was ich aufschreiben werde, gibt es manchmal auch Tage an denen ich nichts schreiben kann und mir erst einmal eine kreative Lösung für den aktuellen Buchkonflikt einfallen lassen muss. Meistens fliegt so eine Lösung oder Idee plötzlich vorbei und wird sofort als Notiz festgehalten. 
Klar, Anfang, Ende, bestimmte Schlüsselszenen der Geschichte stehen für mich bereits fest, aber die feinen Details dazwischen kommen meistens erst beim Schreiben rein. Und wenn mich dann plötzlich die Muse küsst, kann sich das Schreiben auch durchaus mal auf eine ganze Nacht ausweiten. Das bleibt aber eher die Ausnahme.
Ich glaube, sobald ich anfangen würde, das Schreiben als Beruf zu sehen, würde mich sämtliche Kreativität verlassen. Ich fühle mich nicht gern zu Dingen gezwungen und so schätze ich die Freiheiten, die man hat, wenn man es als ein Hobby betrachtet.


6. Wie kamen Sie zum Schreiben?

Ich mache das, was mir Spaß macht.

Mir ist bereits in der Grundschule aufgefallen, dass ich sehr gerne kreative Aufgaben bearbeitet habe, bei denen man sich selbst etwas ausdenken musste. Das hat sich irgendwie so durchgezogen und hat mir immer Spaß gemacht. Dann habe ich, wie oben bereits erwähnt, angefangen, ein paar Kurzgeschichten zu schreiben und eine hat mich nicht mehr losgelassen. Über viele Jahre hinweg ist das Schreiben dann zu einer meiner liebsten Beschäftigungen geworden.


7. Wo schreiben Sie am liebsten?

Auf dem Sofa.

Ich schreibe am Liebsten zuhause auf dem Sofa, in Reichweite einer gefüllten Teekanne, da fließt die Kreativität am besten. Wenn ich die Texte bearbeite und auf Fehlersuche gehe, nehme ich dann doch lieber den Schreibtisch, denn da brauche ich Konzentration. Inspirationen hageln jedoch überall auf mich ein und dann muss der Notizblock oder das Handy her.


8. Haben Sie ein Vorbild?

Nein.

Es gibt zwar viele Menschen, die ich bewundere, aber ein konkretes Vorbild, dem ich nacheifern möchte, gab es für mich nie und wird es vermutlich auch nicht geben. Ich eifere niemandem nach, sondern möchte lieber ich selbst bleiben und meinen eigenen Weg finden.


9. Wie kamen Sie dazu Self-Publisher zu werden?

Das war eine Notlösung.

Da sich zahlreiche Verlage meinem Manuskript verweigert haben, war das leider eine Notlösung. Weil ich aber trotzdem Feedback bekommen wollte, die Geschichte aber in meinem unmittelbaren Umfeld niemanden interessiert hat, habe ich den ersten Teil "Der Berg der Elemente" zunächst als E-Book auf den Markt geworfen. Ich hätte das durchaus für lau machen können, da es mir in erster Linie einfach nur um Reaktionen ging, aber dafür war es mir dann doch zu viel Arbeit und Zeit, die ich in "Der Dämon von Naruel" hineingesteckt habe.
Inzwischen habe ich einen Anbieter gefunden, der sogar Taschenbuchexemplare für eine verschmerzbare Einrichtungsgebühr auf den Markt bringt. Natürlich ersetzt dieser keinen "richtigen" Verlag, wo die Texte lektoriert und professionell vermarktet werden, aber er lässt dem Autor sämtliche Freiheiten über Buch- und Textgestaltung.
Ich habe mir zwar immer gewünscht, bei einem Verlag angenommen zu werden, aber müsste ich dafür meine Geschichte weniger blutig, dafür mehr romantisch gestalten, damit es von der breiten Masse angenommen würde, müsste ich leider ablehnen, denn das wäre dann nicht mehr "mein" Buch.


10. War es schwierig das Buch selbst zu veröffentlichen?

Nicht schwierig, aber zeitaufwändig und nervenraubend.

Im Zeitalter der Selfpublisher-Plattformen und Distributoren würde ich die Veröffentlichung nicht als schwer bezeichnen. Auf vielen Plattformen wird in Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt, wie es das kleine Dokument zu einem gebundenen Buch schafft, das ist wirklich simpel. Was im Hintergrund für Aufgaben an dem Autor hängenbleiben, das würde ich als zeitaufwändig beschreiben. Man benötigt nicht nur den Text, sondern auch ein Cover, Layout, Klappentext, eigene Schriftarten, im besten Fall ein Korrektorat und Lektorat. Als Selfpublisher, also wenn man tatsächlich alles selbst macht, muss man schon Einiges an Arbeit investieren.
Meine größte Schwierigkeit war es den richtigen Anbieter zu finden. Zuerst war ich bei zwei Anbietern, die sich gegenseitig mit Katastrophen überboten haben: unprofessioneller Support, durcheinandergewürfelte Verkaufszahlen, lang auf sich wartende Marge-Überweisungen, unlesbar konvertierte E-Books und daraus resultierende wütende Kunden etc. Gerade Letzteres kann man sich als unbekannter Autor überhaupt nicht leisten.
Dann bin ich schließlich bei Books on Demand gelandet, mit denen ich sehr zufrieden bin. Die Plattform und der Support sind seriös, weniger angelegt wie ein Facebook-Verschnitt und man hat dort als Selfpublisher viele Möglichkeiten. Bei Twitter habe ich auf Fragen meistens nach 30 Minuten eine hilfreiche Antwort bekommen.

Ebenso zeitaufwändig und um einiges nervenraubender ist die Kommunikation mit den Onlineshops. Wird ein E-Book im Onlineshop falsch dargestellt, schieben die Händler dieses Problem gerne auf den Distributor. Es ist wirklich nervig, wenn man mitansehen muss, wie das eigene Buch bei manchen Shops ohne Cover oder mit falschem Klappentext dargestellt wird, obwohl andere Shops es richtig aus der Datenbank übernehmen.
Mühevolle E-Mail-Vermittlung mit meiner Bitte, die Bücher richtig darzustellen, werden, aus meiner Erfahrung, gern überhört und die Schuld irgendwem anders zugesprochen. Irgendwann muss man sich damit abfinden, dass gewisse Shops es dem Anschein nach gar nicht besser machen wollen. Ich hoffe dann, dass potenzielle Kunden sich von den fehlerhaften Präsentationen nicht abschrecken lassen und einen Shop finden, der fähig ist, eine Buchreihe korrekt darzustellen und auch als diese auszuschreiben, mit ordentlichem Cover, Klappentext und den Kundenbewertungen zum passenden Buch.

Dann wäre da noch der Kampf gegen E-Book-Piraterie, aber mit diesem Leid will ich gar nicht erst anfangen.
Hätte ich diesen ganzen bürokratischen Ärger nicht am Hals, könnte ich vermutlich doppelt so viel schreiben, was ja eigentlich meine Hauptaufgabe als Autor sein sollte.


11. Wie war es das Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

Überwältigend!

Das ist zwar schon einige Jahre her, aber es war einfach überwältigend. Damals hatte mir ein Freund von einem Anbieter in den USA erzählt, der zum privaten Zweck Bücher druckt. Zu dieser Zeit waren Selfpublisher hierzulande noch nicht so bekannt, und die einzige Möglichkeit ein richtiges Buch zu erstellen, blieb der Verlagsvertrag. Ich musste zwar mit der Schriftgröße ganz schön quetschen, damit die gesamte Geschichte in ein Hardcover passt, aber es hat sich gelohnt. Ich war unfassbar stolz.
Heute die einzelnen Teile des Buches in den Händen zu halten, ist zwar auch schön, aber es bleiben eben einfach nur Teile eines großen Ganzen. Ein persönlicher Traum von mir ist es, eines Tages die Gesamtausgabe als ordentlich gebunden Hardcover-Ausgabe mit passender Schriftgröße drucken zu lassen, aber da macht mir der Umfang des Buches leider noch einen Strich durch die Rechnung. Aber wer weiß, vielleicht eröffnen sich doch noch Möglichkeiten.


12. Wie kam die Idee zu dem Cover?

Ich mag subtile Botschaften.

Ich mag Cover, die etwas ausdrücken, die vielleicht einen Hinweis zur Geschichte geben oder etwas in den Vordergrund stellen, um das sich die Handlung dreht.
Da die Haupthandlung und damit auch Pans Reise sehr stark von den Gestirnen beeinflusst wird, steht das Emblem aus Sonne, Mond und dem Auge des Dämons im Mittelpunkt. Was sich in Pans Innerem abspielt, der Kampf gegen ihren inneren Dämon, der immer mehr an Stärke gewinnt, zeigt der Hintergrund. Links sieht man Pan und rechts den Dämon, der in ihr wächst. Die beiden verfolgen genau gegensätzliche Ziele und schauen deswegen voneinander fort.
Alle vier Teile werden dasselbe Cover beibehalten, da es sich schließlich um eine zusammenhängende Geschichte handelt. Nur die Farbgestaltung weicht ab. Grün steht im ersten Teil für Wachstum, Wildnis und Hoffnung, wenn man will auch für einen ersten Keim der Gesamtgeschichte. In der Regel denke ich mir eigentlich immer etwas dabei, wenn ich so etwas designe.


13. Wie machen Sie auf Ihr Buch aufmerksam?

Fast gar nicht.

Anscheinend mache ich viel zu wenig auf mein Buch aufmerksam. Aber ich bin einfach keine Person, die so super extrovertiert ist und allen Menschen das eigene Werk unter die Nase hält. Ich schreibe gelegentlich Rezensenten wie Sie an, ob sie nicht Interesse hätten, das Buch zu lesen, und hoffe dann still und heimlich, dass sie es vielleicht ihren Freunden empfehlen oder auf ihren Blogs darüber sprechen.
Ich gebe auch gern Interviews oder mache Buchvorstellungen. Bei so etwas geht die Initiative aber in der Regel von den Bloggern aus, denn ich stelle mich nicht gern selbst in den Mittelpunkt. Allerdings ist das beim Bewerben eines Buches leider unerlässlich. Deswegen halte ich meine Fortschritte in kurzen Posts bei Facebook und auf meiner Homepage fest und informiere über Preisaktionen, neue Rezensionen, Gewinnspiele etc. Ich denke mir immer, das klatscht dem Leser nicht so dreist ins Gesicht, ist aber für den ein oder anderen doch informativ. Ich versuche einfach präsent zu sein und gehe auf Rezensenten zu.Vom 11.–17.04.16 wird es auch eine Blogtour zu „Der Dämon von Naruel“ geben.


14. Wie waren die ersten Rezensionen Ihres Buches? Wie gingen Sie mit den Meinungen um?

Gut, ich bin zufrieden.

Die erste "richtige" Rezension bekam ich von Annika von realbooksneverdie. Sie vergab 4 von 5 Sternen und lobte besonders die neuen Ideen und die Spannung. Ich war ganz aus dem Häuschen, dass mir nach fast 10 Jahren Schreibprozess endlich jemand seine Meinung dazu aufgeschrieben hat. Spannung und neue Ideen, das sind auch die Punkte, auf die ich besonders stolz in der Geschichte bin. Es folgten sehr viele sehr gute Reaktionen und gelegentlich auch kleine Kritikpunkte. Zum Beispiel wurde eine Leserin von den Zeitsprüngen verwirrt und teilte mir mit, dass sie deswegen ganze Kapitel nicht verstanden habe. Andere bemängelten die ungestüme Art der Protagonistin. Ich werde dann immer sehr selbstkritisch, gehe im Buch auf Fehlersuche und versuche es aus der Sicht des unzufriedenen Lesers zu betrachten. Manchmal fallen mir dann tatsächlich Dinge auf, die ich noch einmal aufpoliere, manches Mal ist es aber auch einfach Geschmackssache.
Ich kann und möchte auch gar nicht jeden Leser glücklich machen. "Der Dämon von Naruel" ist sicher nicht für jeden Leser etwas, aber das soll er auch gar nicht sein.
Durchweg bin ich aber sehr zufrieden mit dem Feedback, denn immer wieder höre ich das, was ich den Lesern auch verspreche: Frische Fantasy, blutverschmiert und packend bis zum Ende!


15. Kann man Sie auch auf Social Media Plattformen finden?

Ja, das kann man.
Hier poste ich regelmäßig Updates zum Schreibprozess oder mache auf Preisaktion etc. aufmerksam.

Ich freue mich auch über Besuche auf meiner Homepage, da gibt's für Interessenten noch mehr Infos zum Buch und ebenso regelmäßig Updates zum Schreibfortschritt: http://naruel.jimdo.com/


Ich danke Janine Prediger nocheinmal herzlich für die tolle Beantwortung der fragen und freue mich schon sehr auf den dritten Band!

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