[Rezension] Die Brücke der Gezeiten





Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor...

*Vorsicht Spoiler! Dies ist Band 2!*




Das Cover finde ich wieder gelungen. Die Farben harmonieren toll und auch der Krieger im Vordergrund passt gut zum Titel des Buches. Außerdem zeigen die Farben deutlich das ein neues Stadium des Konfliktes anbricht.



Dieser Klappentext gibt nun schon genauer zu erkennen, welche drei Schicksale die Welt verändern könnten. Ich finde es gut, dass man durch die Informationen aus dem ersten Buch die Andeutungen sehr gut versteht.


Elena Anborn, ist die Leibwächterin von Cera Nesti. Sie hat sich endgültig von Gurvon losgesagt und kämpft mit allen Mitteln gegen ihn. Doch leider fängt Cera an ihr zu misstrauen, obwohl Elena immer zu ihr gehalten hat. Doch sie fängt langsam an auch einmal an sich und ihre Gefühle zu denken und verpasst so wichtige Momente mit Cera. Sie zeigt in diesem Band noch mehr Facetten ihrer Persönlichkeit und ist mir wirklich ans Herz gewachsen.

Alaron Merser, wurde die Anerkennung als Magus verwehrt. Dennoch geben er und seine Freunde nicht auf und stolpern durch Zufall auf einen lange verschollenen General der Noros-Revolte. Alaron ist ziemlich eingeschüchtert und traut sich selbst sehr wenig zu. Zum Glück ermutigen seine Freunde ihn, wodurch er gegen Ende immer mehr Selbstvertrauen gewinnt. Diese starken Seiten haben mir sehr gut gefallen, auch er wurde Facettenreicher.

Ramita Ankesharan, fügt sich ihrem Schicksal als Frau von Antonin Meiros. Und zu ihrer Überraschung fasst sie immer mehr Vertauen zu ihm und fühlt sich sicher. Dennoch gibt sie in Momenten der Schwäche Kazim nach. Doch sie merkt nach einiger Zeit, dass er nicht mehr der ihr ist für den sie ihn gehalten hat und wendet sich von ihm ab. Ihre Treue gilt nun Meiros.

Kazim Makani, will immer noch Ramita zurückgewinnen. Von seinen Gefährten der langen Reise wird er allerdings auf einen falschen Weg gebracht. Dieser führt ihnen auf einen Weg des Grauens, des Hasses und des Todes. Er ist regelrecht besessen von Ramita und seine Abneigung gegen die Magi und Antonin Meiros ist groß. Doch am Ende erfährt er ein schreckliches Geheimnis über sich selbst, das alles ändern wird.



Da man nun alle Charaktere kannte, wurde die Geschichte auch tiefer und viele verschieden Seiten der Charaktere wurden offenbart. Der Schreibstil war immer noch einfach, aber sehr verständlich und klar. Diesen Band konnte ich wesentlich schneller lesen, da diese Längen des ersten Bandes nicht mehr so vorhanden waren.



Obwohl einige Zeit vergangen war seit dem letzten Band kam ich gut in die Geschichte hinein. Sehr gut gefallen hat mir, dass  man nun auch Überschneidungen der Geschichte hat, bzw. nun zuordnen kann was für den weiteren Verlauf wichtig ist und was nicht, außerdem sieht man nun die Parallelen zwischen den einzelnen Geschichten und ist gespannt wie sich diese noch weiter ineinanderweben. 
Die vielen Geschichten hauchen dem buch sehr viel Leben ein und die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, bzw. verabscheue ich sie auch. Bei manchen Charakteren hat sich dies auch im laufe des Buches geändert und auch viele Personen haben mich mit ihren Handlungen überrascht. 
In diesem buch hatte man einen wesentlich besseren Lesefluss. man kam gut voran und an manchen Passagen wollte ich das Buch kaum aus den Händen legen! Eine ganz klare Verbesserung zu Band 2. ich bin absolut gespannt wie es in Band 3 weiter geht! Von mir bekommt dieser Band 4/5 Punkten!

Ich danke penhaligon für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!


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