[Rezension] Frostherz





Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

*Vorsicht Spoiler! Dies ist Band  3!!*



Die neuen Taschenbuchcover sehen einfach toll aus. Das schwarz im Hintergrund und das glänzende Rot harmonieren wunderbar und zeigen auch die Thematik des Buches. Das Ornament wirkt mystisch und verträumt.



Er ist mal wieder sehr ausführlich und verrät wieder sehr viel, was schade ist, aber dem buch geht deswegen trotzdem keine Spannung verloren, also ist es zu verschmerzen.



Gwen, hat ihre Stärke behalten. Sie schafft es auch in diesem Buch mich wieder von sich zu überzeugen. Dennoch dachte ich mir an ein paar Stellen, dass das alles doch viel zu offensichtlich ist und sie doch erkennen muss wer Lokis Champion ist, bzw. auch was mit Daphne los ist. Sie macht sich oft nur Gedanken um sich selbst oder die ganze Welt, aber vergisst ihre Freunde auch manchmal. Doch ihre Stärke und ihr Aufopferung machen das wieder weg.

Logan gibt Gwen Kampfunterricht. Er ist weiterhin mit Savannah zusammen, doch macht mit ihr Schluss. Man bemerkt deutlich das er sich zu Gwen hingezogen fühlt, aber Angst vor ihrer Magie hat. So stößt er sie immer wieder von sich, kommt ihr am Ende aber auch zur Hilfe. Er hält sich selbst manchmal für einen Feigling und versucht die mit sehr viel Arroganz und einer großen klappe wegzumachen. Er ist aber auch sehr Ehrgeizig und gibt nicht so schnell auf.

Daphne ist ziemlich verwirrt, da sich ihre Magie offenbart hat, diese aber nicht so ist wie sie sich das vorgestellt hat. Deswegen ist sie ziemlich enttäuscht und blafft viele Leute an und hält sich mit ihrer schlechten Laune auch nicht zurück. Dennoch siegt am Ende ihre Loyalität und sie eilt ihren Freunden zur Hilfe.



Jennifer Esteps Schreibstil ist wieder einmal leicht und sehr gut zu lesen. Der Lesefluss wird nie gestört und die Seiten flogen nur so dahin. Ihr Erzählstil wird von Buch zu Buch besser, auch wenn man die Handlung immer noch ziemlich vorausahnen kann.



Gwens neues Abenteuer konnte mich mal wieder Überzeugen. Wie schon gesagt war die Grundgeschichte ziemlich vorhersehbar, hatte aber dennoch unerwartete Wendungen parat, die für die nötige Spannung sorgten. Die neuen Hintergrundgeschichten haben mir sehr gefallen und bringen einem auch die Charaktere und ihre Motive näher. Sie werden dadurch echter und ihre Handlungen werden nachvollziehbarer.
Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und gebe ihm 4/5 Punkte


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