[Rezension] Kalypto - Die Magierin der tausend Inseln





Die Magierin Catolis hat es geschafft! Zufrieden überblickt sie, die Großmeisterin der Zeit, das Reich Garona, das sie nahezu komplett erobert hat. Wieder ist sie ihrem Ziel etwas näher gekommen: das stärkste Volk unter allen Völkern zu finden, damit es für sie das untergegangene Reich von Kalypto neu errichtet. Ein großes Reich allein unter der Herrschaft der Magier. Doch Catolis ahnt nicht, dass Ayrin, einst Königin von Garona,  fliehen konnte und mithilfe des Waldmanns Lasnic die Rückeroberung ihres Throns plant ...

*Vorsicht Spoiler! Dies ist Band 2!*


Das Cover passt gut zum Untertitel des Buches. Außerdem ist der Aufbau genau so wie beim ersten Band und auch die Farbgebung harmoniert, sodass die Bücher als Reihe zu erkennen sind.



Ich finde es gut, dass im Klappentext nur die Dinge wiederholt werden, die am Ende des ersten Bandes schon bekannt waren. Dadurch wird nichts vorweg genommen (außer man hat natürlich den ersten Band  nicht gelesen) und es wird dennoch Spannung aufgebaut.



Lasnic, befindet sich auf der Flucht mit Ayrin und ihrem Gefolge und dem Eiswilden. Er kann sich nur schwer damit anfreunden, dass er sich Ayrin unterordnen soll und tut dies auch nicht. Er möchte stattdessen, dass sie ihm in den Wald folgt. Er macht sich in der Gruppe der Flüchtlinge durch seine Art sehr beliebt und genießt ein hohes Ansehen. Während der Geschichte geht er auch immer wieder große Risiken ein. Er hat aber auch Angst sich seinen Gefährten in seinem zu Hause zu stellen.


Ayrin  möchte, dass Lasnic ihr Thronritter wird. Sie versucht ihm zu verstehen zu gebe, dass sie ihn gerne an ihrer Seite hätte, aber auch das sie ihr Königreich nicht im Stich lassen kann und dorthin zurückkehren muss. Dies stößt bei ihm jedoch auf Unverständnis. Sie setzt sich sehr für das gelingen ihrer Mission ein und versucht Verbündete zu gewinnen. Ihre Stärke, aber auch ihre Angst vor Zurückweisung kommen sehr stark zum Ausdruck.


Catolis ist sehr verstört darüber wie Mauritz sich mit der toten Königin verbinden konnte und sogar eine Tochter mit ihr hat! Sie sieht darin einen Verrat an Kalypto. Sie will den "Bastard" auf jedenfall tot sehen. Sie veranstaltet eine regelrechte Hetzjagt und setzt alles mögliche in Bewegung um Lauka zu schnappen. Dennoch macht Catolis in diesem Band eine gewaltige Veränderung durch, die viele Überraschen wird.


Lauka wird mir einfach nicht sympathisch. Sie mochte ich sogar noch weniger, als Catolis. Sie ist eiskalt und hofft immer nur auf den eigenen Vorteil. Ihr sind zwar auch andere Menschen wichtig, dennoch würde sie diese auch für ihren eigenen Vorteil verraten. Ich fand das ihre Menschlichkeit in diesem Band sehr gelitten hat, und sie sich von ihrer Macht zu sehr berauschen lässt.



In diesem Band fand ich den Schreibstil Tom Jacubas noch angenehmer. Die Anpassung an seine Charaktere fand immer noch statt, wodurch die Zuordnung mir immer leichter viel und sich die Handlungsstränge sich auch leichter verknüpfen ließen. Es gab kaum noch Längen und auf jeder Seite passierte etwas. Dennoch hatte man nicht das Gefühl erdrückt zu werden von den Handlungen. Der leichte Schreibstil unterstütze den Lesefluss zusätzlich zum guten Spannungsaufbau,




Ich habe diesen Band in wenigen Tagen durchgelesen, da ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind einem schon richtig ans Herz gewachsen, bzw. absolute Hassobjekte geworden. Ich hätte allerdings mehr Antworten in Hinblick auf die Eiswilden und den hohen Norden erwartet. Dennoch haben mich manche Entwicklungen wirklich überrascht und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band! Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkte, da einfach noch Fragen offen geblieben sind.

Ich danke Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Zorn und Morgenröte