[Rezension] Geliebter Samurai




Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren?





Das Cover gefällt mir gut. Die Farben und Formen verlaufen schön ineinander und die Frau ähnelt wirklich einer Prinzessin. Sie hat eine natürliche Anmut und grazile Ausstrahlung.



Der Klappentext hat mich auf jedenfall neugierig gemacht, da ich bis jetzt noch kein Buch über Reinkarnationen gelesen habe. Auch mit der japanischen Thematik kenne ich mich nicht aus, es ar also in allen Bereichen etwas neues.



Yuna ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie wurde gerade befördert, als sie immer wieder von seltsamen Träumen heimgesucht wird. Yuna habe ich als sehr klaren Charakter kennen gelernt, dem die Konventionen der Gesellschaft sehr wichtig sind, wodurch sie auch Probleme hat diese zu durchbrechen. Dennoch ist sie auch abenteuerlustig und sehr tapfer. Sie setzt sich immer für ihre Freunde ein und unterstützt diese.

Yoshi ist ein Schüler, der oft die Schule schwänzt, aber nicht weil er schlecht in der Schule ist, sondern weil er zu schlau dafür ist. Er ist ein sehr helles Köpfchen und kann Zusammenhänge schnell erkennen. Für ihn sind die Richtlinien zwar auch wichtig, doch sieht er sie nicht so starr und unüberwindbar wie Yuna. In ihm kommt immer mehr der Samurai zu Vorschein, was der Geschichte eine spannende Note gibt. Er ist auch wie Yuna sehr abenteuerlustig, tapfer und aufopferungsvoll. Er würde alles tun um Yuna zu beschützen.



Man merkt, dass sich die Autorin gut mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt hat. Sie gibt die japanische Kultur detailliert wieder, sodass man sich gut hineinversetzten kann. Auch die Hintergrundgeschichten klingen sehr fundiert, bzw. einer wahren Geschichte nachempfunden. Dadurch kommt ein guter Lesefluss zustande.




Zu Beginn war der Gedanke an eine Reinkarnation schon seltsam, besonders da sich weder Yuna noch Yoshi sich genau daran erinnern. Auch die "Beziehung" zwischen den beiden fand ich sehr suspekt, da eben dieser Altersunterschied besteht. Aber auch weil die beiden sehr geschwollen und hochgestochen und meist nur in Andeutungen miteinander reden. 
Nach und nach kam ich aber immer besser in die Geschichte hinein, da die besten Freunde von Yuna und Yoshi die Situationen immer sehr aufgelockert haben.
Die Geschichte hatte ein paar interessante Wendungen und besonders das Ende empfand ich als gemeinen Cliffhanger, da ich bis zum letzten Satz noch dachte, dass es eine runde Sache war. Das Buch bekommt 4/5 Punkte von mir!

Ich danke An Lin für das Rezensionsexemplar!



Kommentare

  1. Hey
    Ich hab gerade deinen Blog entdeckt und ich find ihn richtig schön. Bin auch gleich mal Leser geworden. ;) Vielleicht hast du ja lust auch bei mir mal vorbeizuschauen. Darüber würde ich mich sehr freuen. :D
    LG Benedikt von
    http://beneaboutbooks.blogspot.de/

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    1. Hey :)
      Danke das freut mich sehr und gerne schaue ich auch vorbei :)
      LG Keke

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